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Natur des Jahres 2016

Blume des Jahres:
Wiesen-Schlüsselblume
Die Wiesen-Schlüsselblume steht auf der roten Liste der gefährdeten Arten. Sie darf in der Natur nicht ausgegraben werden!

Baum des Jahres:
Winter-Linde
Die Stiftung „Baum des Jahres“ stellte bei der Vorstellung die besondere Bedeutung des Baums des Jahres 2016 für den Menschen heraus, die sich auch in den Mythologien widerspiegelt. Früher traf man sich z. B. unter der Dorflinde um Informationen auszutauschen, zu tanzen, zu heiraten oder Gericht zu halten.
Auch in der Naturheilkunde spielt sie eine Rolle: Der Tee aus der Blüte wirkt schweißtreibend, krampflösend und blutreinigend und wird auch heute noch gerne bei Erkältungen verabreicht.

Vogel des Jahres:
Stieglitz
Dem charakteristischem „Stiglit“ verdankt der Stieglitz seinen deutschen Namen.
Bedauerlicherweise wird der Lebensraum des farbenfrohen Vogels immer enger. Die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft und die Bebauung von Brachflächen rauben dem Stieglitz die Nahrungs- und Lebensgrundlagen. Laut den Daten des „Dachverbandes deutscher Avifaunisten“ hat sein Bestand in Deutschland von 1990 bis 2013 um 48% abgenommen!

Fisch des Jahres:
Hecht
Mit dem Hecht wurde eine der größten und bekanntesten heimischen Fischarten gewählt, durch die die Zusammenhänge zwischen Natur- und Artenschutz sowie nachhaltiger, verantwortungsvoller Naturnutzung verdeutlicht werden können.

Orchidee des Jahres:
Sommer-Drehwurz
Auch Wendelähre oder Wendelorchis genannt.
Leider ist die Orchidee des Jahres 2016 akut vom Aussterben bedroht. Insbesondere Entwässerungsmaßnahmen, Düngung und Verdichtung der Vegetation haben der streng geschützten Art stark zugesetzt. In ganz Deutschland gibt es nur noch wenige Standorte: Vorkommen gibt es vor allem im bayerischen Alpenvorland sowie in Baden-Württemberg.